Komm wir finden einen Schatz
10.11.2011 von Stefan
N 51° 19,853’, E 7° 4,758’? Für den Laien unverständliche Hieroglyphen, für Kenner sind es die Koordinaten ihrer Startposition. Die Zahlen werden in ein GPS-Gerät eingegeben und dann geht`s los. Am Ziel angekommen wartet eine Aufgabe. Wir sind auf elektronischer Schatzsuche oder im Fachjargon Geocaching.
Im Rahmen der Ferienaktionen des Stadtjugendrings haben wir uns unter dem Motto „Komm, wir finden einen Schatz“ mit zwölf großen und kleinen Schatzsuchern vom Hardenberger Schloss aus auf den Weg gemacht, um ein Cache, also ein Versteck, aufzuspüren. Es handelte sich um einen so genannten Multi-Cache, bei dem es über mehrere Stationen zum Ziel geht.
Diese einzelnen Stationen werden anhand geografischer Koordinaten durch Koordinaten, die man durch Aufgaben erspielen oder errechnen muss angegeben. Hat man alle Punkte erfolgreich abgelaufen und alle Aufgaben gelöst, findet man das lang ersehnte Versteck. Eine Box, deren Inhalt zweitrangig ist. Ein Tauschgegenstände, nichts wertvolles, aber in jedem Fall das Logbuch. Hier verewigen sich die Finder. Das ganze wird anschließend wieder gut versteckt, sodass noch mehr Spaß an der Suche haben können.
Eine Hand voll Mitglieder unseres Stammes haben dieses Hobby seit einiger Zeit für sich entdeckt. Verstecke und Rätsel gibt es im Internet auf verschiedenen internationalen Plattformen. Benötigte Ausrüstung ein GPS-Empfänger (für den Anfang genügt auch ein modernes Mobiltelefon mit GPS), ein Stift und je nach Anforderungen alles zwischen Taschenlampe und Kletterausrüstung. Ein nettes Hobby an der frischen Luft, bei dem für jeden was dabei sein sollte. Den Kindern hat es jedenfalls gefallen.
Den Cache gibt es nun übrigens mit neu verstecktem Finale offiziell für jeden im Internet zu finden. Wer es selbst einmal ausprobieren möchte, wird unter dem Code GC36T38 fündig (kostenlose Registrierung erforderlich)
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