Pfadibezirkslager vom 14.5.-15.5.2011
21.05.2011 von Christian
Am 14. Mai 2011 um 9Uhr war es soweit. Die Pfadi-Stufe des DPSG Hardenberg schwang sich auf ihre Drahtesel und machten sich auf den Weg zum Pfadi- Bezirkslager am Baldeneysee. Völlig erschöpft kamen Sie bei bestem Wetter nach etwa zwei Stunden auf und ab in Essen an.
Das Motto des diesjährigen Bezirkslager war der ESC. Allerdings war damit nicht der Eurovision Song Contest gemeint, sondern der European Scout Contest.
Dementsprechend wurden nach der Begrüßung und einer Kennenlern-Runde die Teilnehmer in Länder eingeteilt, unter dessen Flagge sie den Wettbewerb gemeinsam bestritten.
Die ersten Wettbewerbe wurden ganz pragmatisch mit den Pflichten eines Lagers verbunden. Zuerst musste unter Zeitdruck eine Kothe (ein schwarzes Zelt) standesgemäß aufgebaut werden. Im Anschluss wurde ein Kartoffel-schäl-Wettbewerb ausgetragen, dessen Produkte auch gleich bei der Zubereitung des Abendessens Verwendung fanden.
In weiteren Spielen wurden darum gewetteifert, wer den höchsten Jenga-Turm baut, den korrekten Umgang mit dem Kompass beherrscht und schlussendlich musste ein Lagerfeuer mit nur drei Streichhölzern entflammt werden.
Um die Herausforderungen meistern zu können gab es Mittags zur Stärkung Pasta, getreu dem internationalen Motto.
Am Abend ließen die Pfadis erschöpft von den Wettkämpfen, in gemütlicher Runde mit Lagerfeuer, Stockbrot, Marshmallows und Gesang, den Tag ausklingen.
Der zweite Tag des ESC wurde mit einem umfangreichen Frühstück begonnen, bevor die finalen Spiele eingeleitet wurden. So mussten sich die Pfadis im Seilchenspringen, Jonglieren und Wassertransport mit einem Schwamm messen. Zum Abschluss kam dann doch der unvermeidliche Gesangswettstreit. Mit einem Butterkeks im Mund mussten alle Länder „Flinke Hände, Flinke Füße“ pfeifen oder eher prusten.
Allerdings war der Gesang anscheinend nicht schön genug, denn kurz darauf verdunkelte sich der Himmel und die Zelte mussten aufgrund des bevorstehenden Regenschauers zügig abgebaut werden.
Es wurden noch schnell der Sieger gekrönt und dann hieß es auch schon sich zu verabschieden. So machten wir Nevigeser Pfadfinder uns wieder mit unseren Fahrrädern auf den Rückweg.
Trotz eines langen ansteigenden Abschnittes, kehrten wir müde, aber mit tollen Erinnerungen nach Hause zurück.
Ein gelungenes Lager. Vielen Dank für die Super-Organisation.
Für den Artikel: Kerstin Fenske
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