Japanbegegnung 2016 – Vorbereitung auf ein Pfadfinder-Abenteuer im Land der aufgehenden Sonne

Vom 5.-21. August fliegen 20 Pfadfinder vom Stamm Hardenberg nach Tokyo um die dortigen St. Mary Scouts Musashino zu besuchen.
Im Rahmen einer internationalen Jugendbegegnung werden sie dort in Gastfamilien leben und die japanísche Kultur und Lebensweise kennenlernen. Höhepunkt wird ein gemeinsames internationales Zeltlager am Fuße des Fujiyama sein. In mehreren Treffen hat sich die Gruppe darauf vorbereitet und freut sich schon auf das Abenteuer im Land der aufgehenden Sonne. Bereits seit über 25 Jahren gibt es die Partnerschaft zwischen den japanischen und Nevigeser Pfadfindern. Etwa alle 5 Jahre finden wechselseitige Besuche statt. Im letzten Jahr waren 14 Japaner zu Gast in Neviges, im August folgt nun der Gegenbesuch. Die Jugendlichen sind schon sehr gespannt, was sie wohl in Japan erwartet.

Philine Schmidt und Benita Lorenz berichten von der Zeit der Vorbereitung:

Am 05.04.2016 war unser allererstes Treffen, um uns auf die Japanfahrt vorzubereiten. Dort klärten wir zunächst die Formalien, wie einen gültigen Reisepass zu haben und einen Steckbrief über uns zu schreiben der dann an unseren Partnerstamm nach Japan geschickt wurde, damit unsere zukünftigen Gastfamilien schon mal ein paar Informationen im Voraus hatten.

Anschließend machte sich jeder Japan-Fahrer Gedanken über Fragen die er gegebenenfalls bezüglich der bevorstehenden Reise, in das ihm fremde Land, hat. Als wir genügend aufkommende Fragen zusammengetragen hatten, übernahmen Kerstin Fenske und Alex Schad die Rolle, unsere Fragen zu beantworten und uns von ihren damaligen Erlebnissen und Erfahrungen zu berichten, die sie gemacht hatten als sie 2009 schon einmal, im Rahmen der Pfadfinder, mit in Japan waren. Gegen Ende des Treffens planten wir verschiedene Aktionen, um unsere Japan-Kasse ein wenig aufzustocken. Darunter waren zum Beispiel der Kuchenverkauf und der Sektempfang zur Firmung.

Beim zweiten Treffen, sangen wir ein Japanisches Lied zum Einstieg, und widmeten uns danach der Japanischen Sprache. Wir lernten im Voraus schon grundlegende Dinge wie „Guten Tag“ – „konichiwa“ oder „Danke schön“ –„Arigato gozaimasu“. Außerdem lernten wir einiges über die „To Do’s or Not To Do’s“ zum Beispiel, dass man sich bevor man das Haus betritt die Straßenschuhe aus und die Hausschuhe anzieht und bevor man das Badezimmer betritt die Hausschuhe aus und die Badezimmerschuhe anzieht. Ein weiteres „ NoGo“ ist es, sich die Nase in der Öffentlichkeit zu putzen, Nase hochziehen ist dort höflicher.

Bei unserem Dritten Vorbereitungstreffen haben wir Gruppenfotos gemacht und uns noch ein weiteres Mal mit der japanischen Kultur auseinandergesetzt. Wir haben einige japanische Straßenschilder kennengelernt (die für uns allerdings alle gleich aussahen). Außerdem haben wir unser Japan-Aktions-T-Shirt entworfen. Auch stand dieses Treffen ganz unter dem Motto der Gastgeschenke. Denn es ist üblich, wenn man in Japan jemanden besucht, ein Präsent für jedes Familienmitglied mitzubringen.

Unser vorletztes Treffen findet am Samstag den 25.06. statt. Dort werden wir dann noch ein letztes Mal alle wichtigen Infos besprechen die für den Flug und generell die gesamte Reise relevant sind. Denn am 05.08 werden wir um 21.30 Uhr vom Düsseldorfer Flughafen unsere Reise starten. Zurück sein werden wir am 21.08 um 13.25 Uhr.

Das aller letzte Vorbereitungstreffen findet 10 Tage vor unserem Abflug statt. Dort werden wir uns noch einmal kurz zusammensetzten um eventuelle Fragen über Gepäck oder Sonstiges zu klären und Lebensmittel unter uns aufzuteilen, da wir geplant haben, für unseren Japanischen Partnerstamm ein traditionell deutsches Gericht zu kochen.

Wir sind gespannt was uns auf diesem Abenteuer erwartet, mit welchen neuen Erfahrungen wir wieder zurück nach Deutschland kehren. Wir hoffen die Freundschaft mit den japanischen Pfadfindern weiter zu vertiefen, sodass noch viele weitere Treffen zustande kommen können.

Jamb de Cologne 2016

Ein spannendes Wochenende erlebten einige Padfinderinnen und Pfadfinder aus Neviges während einem großen Diözesanlager, dem Jamb de Cologne an Pfingsten. Unter dem Motto „Ausgezogen, die Freiheit zu finden“ verbrachten die Pfadfinder die Zeit von Freitag bis Dienstag im Jugendpark auf einer Rheininsel in Köln und beschäftigten sich intensiv mit dem Thema Freiheit.

Nach der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmittel am Freitagnachmittag galt es erst die Zelte aufzubauen und das Gepäck zu verstauen. Anschließend fand eine Einführung in das Lagerthema in den einzelnen Altersstufen statt und es folgte das Abendessen. Am Samstagmorgen startete dann das Programm zuerst mit einer gemeinsamen Einführung in das Thema Freiheit und anschließend mit einzelnen Aktivitäten in den Stufen.

Bei den Wölflingen wurden unter anderem Workshops zum Thema Freundschaft angeboten, bei denen auch Standbilder über wichtige Dinge einer Freundschaft dargestellt und ein Jamb-Freundschaftsbuch erstellt wurde.

Am Rheinauhafen wurde es für die Juffis und die Nevigeser Pfadis ernst, denn durch das Spiel des Lebens bekamen alle einen Einblick in ein späteres Leben und vor allem auch in die kommenden Freiheiten. Die Nevigeser Rover wählten als Tagesausflug eine Führung durch das EL-DE-Haus Köln, also durch die Gestapo-Zentrale der NS-Zeit, bei der man einen Einblick in die damals vorherrschende Gedankenwelt bekam und so einen weiteren Blickwinkel auf das Thema Freiheit einnehmen konnte.

Sonntagsmorgens fanden sich alle Teilnehmenden und Helfer vor der Hauptbühne ein, um gemeinsam unter freiem Himmel einen Gottesdienst zu feiern, bei dem natürlich auch die Freiheit im Vordergrund stand. Anschließend wurde das Programm in den Bezirken fortgeführt, was für alle Niederberger eine Ralley durch das Kölner Umland bedeutete.
Ein Highlight während dem Lager war dann am Sonntagabend ein Konzert der Kölner Band CatBallou, bei dem die gesamte Stimmung richtig ausgelassen und einigen durch das Tanzen und Mitsingen (endlich) wieder schön warm wurde.

Weiter ging es am Montagmorgen für die Wölflinge außerhalb des „Erdmännchenbaus“, nämlich bei verschiedenen Angeboten verteilt in ganz Köln. Zum Beispiel konnten die Kinder mit Flüchtlingen kochen oder beim Einüben einer Tanzchoreographie ihre Kreativität beweisen.

Für die Juffis und Pfadis hatten einige Leiter verschiedene Stationen auf dem „Buntmarkt“ vorbereitet, bei denen alle Juffis und Pfadis aus Neviges auf der weitläufigen Parkanlage nebem dem Zeltplatz ganz unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen hatten.
Die Rover durften beim „Inselhopping“ einmal alle wichtigen Werte und Normen diskutieren und sich über deren Notwendigkeit austauschen.
Gegen Abend gestalteten alle zusammen das Rattenfest, bei dem die Gesamtgeschichte gemeinsam beendet und somit der Abschluss des Lagers gefeiert wurde. Daran anschließend sorgte die Band Be prepared mit einer großen Auswahl an Liedern noch einmal für ausgelassene Stimmung.

Der Dienstag bestand dann für alle Stufen aus dem Abschluss des Lagers an der Hauptbühne und dem Abbau der Zelte. Nach einem kurzen Fußweg zum Bahnhof ging es dann mit dem Zug nach Neviges zurück.

Japanbesuch im August

Die Karnevalstage sind so gut wie überstanden. Zeit, ein paar Worte über das voraussichtliche Highlight des Jahres zu verlieren, die Fahrt nach Japan im Zeitraum vom 06. bis 21. August.

Die ersten Anmeldungen haben wir bereits erhalten, alle bisher unentschlossenen bitten wir, sich bis zum 14.02. anzumelden, um planen zu können.
Viel mehr Details sind derzeit leider noch nicht bekannt, was erfahrungsgemäß aber nichts zu sagen hat.

Leiterwochenende bei einem alten Bekannten

Deutschland ist nicht nur aktuell Fußballweltmeister, sondern auch führend in der Bierproduktion. 1300 Brauereien und über 5000 Marken sind hier ansässig. Eine kleine Privat-Brauerei im westfälischen Langenberg wurde im Rahmen des Leiterwochenendes besichtigt und die Teilnehmer erfuhren viel Wissenswertes rund um das Thema Bier. So kann z.B. in Tschechien und Polen Bier vom Arzt verschrieben werden. Patienten mit urologischen Beschwerden hilft der harntreibende Gerstensaft, die Nieren zu spülen und Giftstoffe auszuschwemmen. Neben der theoretischen Weiterbildung konnten die Produkte im Anschluss bei einer Verköstigung probiert werden.

Im Mittelpunkt des Wochenendes stand jedoch die Jahresplanung 2016. Neben den wiederkehrenden Terminen steht hier die Organisation des Austausches mit dem Pfadfinderstamm aus Tokio im Fokus. Im Sommer wird eine Gruppe den Gegenbesuch antreten.

Untergekommen sind wir im Franziskushaus – das Jugendgästehaus der Franziskaner in Wiedenbrück. Dieser Besuch war schon lange geplant um den Hausleiter Bruder Marcio wiederzusehen, der uns am ersten Abend mit einem selbst zubereiteten Graupeneintopf begrüßt hat und über das Wochenende ein toller Gastgeber war.